KÄTHIS CHI-ZWERGLI - SCHWEIZER CHIHUAHUA ZUCHT

Was ist ein Mikrochip?
Dem Hund eingepflanzt wird ein so genannter Transponder. Dieser ist reiskorngross und besteht aus dem Mikrochip und einer Antenne – alles umhüllt von einem gewebeverträglichen Glaskörper. Die Identifikationsnummer ist auf dem Mikrochip gespeichert. Die Daten werden nur dann ausgestrahlt, wenn der Transponder von einem Lesegerät aktiviert wird. Ansonsten sendet der Transponder keine Strahlung aus. Das Lesegerät muss bis auf wenige Zentimeter an den Mikrochip herangeführt werden – über weitere Distanzen ist ein Ablesen nicht möglich.
Das Einpflanzen des Transponders ist für den Hund nicht schmerzhafter als eine Impfung. Über eine Kanüle wird der Transponder auf der linken Halsseite hinter den Ohren unter die Haut gespritzt. Für den Hund stellt der Transponder keine Gefahr dar. In seltenen Fällen kann dieser zwar unter den Haut des Tieres wandern. Dabei bleibt der Transponder aber im Gewebe direkt unter den Haut. Dieses Wandern stellt somit eher ein Problem für die Behörden dar, die den Chip ablesen wollen, als für den Hund.

    

Was bringt ein Mikrochip?
Die Mikrochip-Nummer hat die Funktion des Passfotos beim Menschen – sie macht den Hund individuell eindeutig erkennbar. Wird an der Grenze etwa der Heimtierausweis vorgewiesen, weiss der Grenzbeamte, dass diese Impfungen auch tatsächlich bei diesem Hund gemacht wurden. Die Kenn-zeichnung hilft aber auch den Haltenden und dem Hund: Entläuft das Tier oder wird es ausgesetzt, so wird es künftig einfach sein, den Halter ausfindig zu machen. Auch gegen verhaltensauffällige oder gar gefährliche Hunde kann die Kennzeichnungspflicht ein wirksames Mittel sein. Werden in der Datenbank auch schon kleine Vorfälle registriert, können die Behörden einschreiten, bevor der Hund jemanden schwer verletzt.

 QUELLE: BVET

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD
Bundesamt für Veterinärwesen BVET
 

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